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	<title>Redaktion &#8211; HAPPYNOTHAPPY Magazin</title>
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	<title>Redaktion &#8211; HAPPYNOTHAPPY Magazin</title>
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		<title>Coaching mit ChatGPT – 5 Tipps zum Schutz deiner Privatsphäre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 18:34:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer mehr Menschen nutzen ChatGPT inzwischen für Coaching oder sogar für therapeutische Ansätze, um über Beziehungsthemen, Jobstress, Zweifel, Ängste, Familie, Einsamkeit oder überfordernde Entscheidungen zu sprechen. Mit der Sprachfunktion kann sich das wie ein normales Gespräch mit einer Freundin oder einem Freund anfühlen – und man gewöhnt sich erstaunlich schnell daran. Was mit der Zeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Immer mehr Menschen nutzen ChatGPT inzwischen für Coaching oder sogar für therapeutische Ansätze, um über Beziehungsthemen, Jobstress, Zweifel, Ängste, Familie, Einsamkeit oder überfordernde Entscheidungen zu sprechen. Mit der Sprachfunktion kann sich das wie ein normales Gespräch mit einer Freundin oder einem Freund anfühlen – und man gewöhnt sich erstaunlich schnell daran.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mit der Zeit schnell in Vergessenheit geraten kann: ChatGPT ist kein Tagebuch, kein geschützter Therapieraum und kein Gespräch mit Schweigepflicht, sondern ein technisches System, das Eingaben verarbeitet, speichert und je nach Einstellung auch zur Verbesserung von Modellen nutzen kann. Das heißt nicht, dass jemand aktiv mitliest, aber es ist wichtig zu wissen, dass persönliche Informationen nicht einfach weg sind, z. B. nachdem man den Thread gelöscht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du bereits sensible Dinge geteilt hast oder ChatGPT regelmäßig für persönliche Themen nutzt, lohnt es sich, ein paar Einstellungen vorzunehmen und bewusster mit deinen Eingaben umzugehen. So kannst du das Angebot weiter nutzen, ohne unnötig viele private Informationen an einen einzigen Account zu hängen. Hier sind fünf einfach umzusetzende Tipps, mit denen du deine Privatsphäre besser schützen kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Neutrale E-Mail-Adresse verwenden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du ChatGPT für deine persönlichen Fragen und Themen verwendest, sollte dein Account am besten nicht direkt mit deinem echten Namen verbunden sein. Besonders bei einem kostenlosen Konto bei OpenAI ist das leicht umzusetzen: Nutze lieber eine neutrale E-Mail-Adresse oder einen Alias statt einer Adresse mit Vor- und Nachnamen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Also besser nicht:</strong> julia.mustermann@&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sondern eher</strong>: notizen2026@&#8230;, reflexion-mail@&#8230; oder chat-account@&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine neutrale E-Mail-Adresse ist schnell angelegt. Wir haben zum Beispiel mit <a href="https://proton.me/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Proton Mail</a> gute Erfahrungen gemacht. Das macht dich zwar nicht vollständig anonym, verhindert aber, dass dein ChatGPT-Account sofort mit deinem echten Namen verbunden ist.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-background is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="background-color:#eef3f5">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig:</strong>&nbsp;Auch im Chat selbst solltest du keine echten Namen, Adressen, Telefonnummern, Arbeitgeber, Diagnosen oder andere eindeutige Details nennen. Arbeite lieber mit Platzhaltern, veränderten Angaben oder Formulierungen wie „eine Freundin erlebt gerade …“. ChatGPT braucht meistens die Dynamik einer Situation, nicht deine echten Daten.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">2. Training deaktivieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste erste Schritt ist, das Training mit deinen Chats zu deaktivieren. Das verhindert, dass deine neuen Eingaben zur Verbesserung der Modelle verwendet werden. Damit wird ChatGPT zwar noch nicht zu einem geschützten Raum für deine Gespräche, aber du reduzierst zumindest, wofür deine Eingaben verwendet werden dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>So findest du die Einstellung:</strong><br><strong>Einstellungen → Datenkontrollen → „Modell für alle verbessern“ → ausschalten</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1600" height="1018" src="https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/coaching-chatgpt-sicherheit-einstellungen-1.png" alt="Screenshot der ChatGPT-Datenkontrollen mit ausgeschaltetem Modelltraining, deaktivierten Audioaufnahmen und ausgeschaltetem genauen Standort für sicheres Coaching" class="wp-image-54927" style="object-fit:contain" srcset="https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/coaching-chatgpt-sicherheit-einstellungen-1.png 1600w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/coaching-chatgpt-sicherheit-einstellungen-1-300x191.png 300w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/coaching-chatgpt-sicherheit-einstellungen-1-1024x652.png 1024w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/coaching-chatgpt-sicherheit-einstellungen-1-770x490.png 770w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/coaching-chatgpt-sicherheit-einstellungen-1-1536x977.png 1536w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/coaching-chatgpt-sicherheit-einstellungen-1-1100x700.png 1100w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/coaching-chatgpt-sicherheit-einstellungen-1-600x382.png 600w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/coaching-chatgpt-sicherheit-einstellungen-1-20x13.png 20w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Für mehr Privatsphäre beim Coaching mit ChatGPT: „Modell für alle verbessern“ ausschalten, Audioaufnahmen nicht einbeziehen und den genauen Standort deaktiviert lassen.</figcaption></figure>



<blockquote class="wp-block-quote has-background is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="background-color:#eef3f5">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig:</strong>&nbsp;Diese Einstellung betrifft ausschließlich die Nutzung deiner Inhalte für Trainingszwecke. Deine Chats können trotzdem in deinem Account gespeichert bleiben. Und auch beim Löschen von Threads gibt es keine einfache Garantie nach dem Motto: Danach ist alles sofort und endgültig weg. OpenAI beschreibt zwar Löschfristen, nennt aber auch Ausnahmen, etwa aus rechtlichen oder sicherheitsbezogenen Gründen.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">3. Temporary Chat für besonders sensible Themen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es um sehr persönliche oder intime Themen geht, kann ein temporärer Chat sinnvoll sein. Das betrifft zum Beispiel Gespräche über Gesundheit, Familie, Scham, Angst, rechtliche Fragen oder Dinge, die du später nicht dauerhaft in deinem Verlauf sehen möchtest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In temporären Chats fehlt allerdings genau das, was viele beim Coaching mit ChatGPT wichtig finden: die Erinnerung. ChatGPT kennt dann deinen bisherigen Kontext nicht oder nur das, was du in diesem Gespräch erneut erzählst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Temporary Chat ist deshalb keine perfekte Lösung für regelmäßige Selbstreflexion. Aber für besonders sensible Themen kann es sinnvoll sein, bewusst auf Erinnerung zu verzichten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-background is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="background-color:#eef3f5">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig:</strong>&nbsp;Temporary Chat ist etwas sicherer für einzelne sensible Themen, weil der Chat nicht im normalen Verlauf landet, keine Erinnerungen erstellt und nicht fürs Training genutzt wird. Er ist aber auch kein geschützter Raum: Auch temporäre Chats können für eine begrenzte Zeit gespeichert und geprüft werden. Deshalb gehören auch dort keine echten Namen, Diagnosen, Adressen oder sehr privaten Dokumente hinein.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">3. Account regelmäßig wechseln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du ChatGPT für dein persönliches Coaching oder Selbstreflexion nutzt, solltest du deinen Account am besten nicht wie ein dauerhaftes Lebensarchiv behandeln. Je länger du denselben Account nutzt, desto mehr persönlicher Kontext sammelt sich dort an: Themen, Fragen, Beziehungsmuster, berufliche Konflikte oder Dinge, die du vielleicht irgendwann gar nicht mehr mit diesem Account verbunden haben möchtest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine einfache Möglichkeit ist, <strong>alle zwei bis drei Monate</strong> mit einem neuen Account oder einer neuen neutralen E-Mail-Adresse weiterzumachen. Das ist besonders sinnvoll, wenn du ChatGPT regelmäßig für Selbstreflexion, Coaching-Fragen oder persönliche Themen nutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist: Den alten Account nicht einfach liegen lassen, sondern anschließend aktiv die Löschung deiner personenbezogenen Daten anfordern. Nur ausloggen oder Chats aus der Seitenleiste löschen ist nicht dasselbe.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-background is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="background-color:#eef3f5">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig:</strong>&nbsp;Wenn du regelmäßig den Account wechselst, verhinderst du, dass sich über lange Zeit ein immer größerer persönlicher Kontext an einem einzigen Ort sammelt. Danach solltest du für den alten Account die Löschung deiner personenbezogenen Daten verlangen.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">4. Erinnerung bewusst nutzen und Threads regelmäßig löschen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erinnerungsfunktion ist praktisch, wenn du ChatGPT wie einen Coach oder eine Gesprächspartnerin nutzt. Man muss nicht jedes Mal alles neu erklären, und das Gespräch bekommt mehr Zusammenhang. Gleichzeitig wird der Account dadurch persönlicher. ChatGPT kann sich Dinge merken, die für spätere Gespräche hilfreich sind, aber vielleicht nicht dauerhaft gespeichert bleiben sollen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="422" src="https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/chatgpt-coaching-worauf-achten-1024x422.png" alt="Screenshot der ChatGPT-Einstellungen zum Chatverlauf mit markierter Option „Alle Chats löschen“." class="wp-image-54928" srcset="https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/chatgpt-coaching-worauf-achten-1024x422.png 1024w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/chatgpt-coaching-worauf-achten-300x124.png 300w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/chatgpt-coaching-worauf-achten-770x317.png 770w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/chatgpt-coaching-worauf-achten-1536x633.png 1536w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/chatgpt-coaching-worauf-achten-1100x453.png 1100w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/chatgpt-coaching-worauf-achten-600x247.png 600w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/chatgpt-coaching-worauf-achten-20x8.png 20w, https://happynothappy.de/wp-content/uploads/2026/05/chatgpt-coaching-worauf-achten.png 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vor der Account-Löschung: alte Chats entfernen, nicht nur aus dem Verlauf ausblenden.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Daher lohnt es sich, regelmäßig aufzuräumen: gespeicherte Erinnerungen prüfen, zu private Erinnerungen löschen und ältere oder sensible Threads aus dem Verlauf entfernen. Gut zu wissen ist: Wenn du einen alten Thread löschst, heißt das nicht automatisch, dass auch gespeicherte Erinnerungen daraus verschwinden. Chatverlauf und Erinnerung sind zwei verschiedene Dinge.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-background is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="background-color:#eef3f5">
<p class="has--font-size wp-block-paragraph"><strong>Wichtig:</strong>&nbsp;Erinnerung kann Coaching mit ChatGPT hilfreicher machen. Aber je mehr gespeichert bleibt, desto persönlicher wird dein Account. Nutze die Funktion bewusst und lösche Threads regelmäßig, was nicht dauerhaft bleiben soll.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">5. Datenlöschung aktiv anfordern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du einen alten Account nicht mehr nutzt, solltest du ihn nicht einfach liegen lassen. Entferne zuerst alles, was du selbst löschen kannst: alte Threads, hochgeladene Dateien und gespeicherte Erinnerungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach solltest du zusätzlich aktiv die Löschung deiner personenbezogenen Daten anfordern. Das ist etwas anderes, als nur einzelne Threads zu löschen. Bei einer Datenlöschung geht es um alle personenbezogenen Daten, die mit diesem Account verbunden sind: Chatverläufe, hochgeladene Dateien, gespeicherte Informationen, Nutzungsdaten und Kontoinformationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sende diese Anfrage über das&nbsp;<a href="https://privacy.openai.com/policies/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">OpenAI Privacy Portal</a>&nbsp;oder per E-Mail an&nbsp;<strong>dsar@openai.com</strong>.</p>



<div class="wp-block-group has-background" style="background-color:#b7bcc72b"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Betreff:</strong>&nbsp;Bitte um Löschung meiner personenbezogenen Daten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrte Damen und Herren,</p>



<p class="wp-block-paragraph">bitte löschen Sie alle personenbezogenen Daten, die mit folgender E-Mail-Adresse verbunden sind:</p>



<p class="wp-block-paragraph">[DEINE E-MAIL-ADRESSE]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies betrifft insbesondere Chatverläufe, hochgeladene Dateien, gespeicherte Informationen, Nutzungsdaten und Kontoinformationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte bestätigen Sie mir die Löschung. Falls bestimmte Daten aus rechtlichen Gründen nicht gelöscht werden können, bitte ich um kurze Information.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit freundlichen Grüßen<br>[NAME]</p>
</div></div>



<blockquote class="wp-block-quote has-background is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="background-color:#eef3f5">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig:</strong>&nbsp;Einen Account zu wechseln hilft nur dann wirklich, wenn der alte Account nicht dauerhaft als Datenarchiv bestehen bleibt. Deshalb nach dem Wechsel nicht nur ausloggen, sondern Löschung anfordern.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Was könnte im schlimmsten Fall passieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht uns mit diesem Artikel nicht darum, Angst vor ChatGPT zu machen oder Panik zu verbreiten. Seine Privatsphäre sollte man immer bestmöglich schützen und das gilt besonders für sehr persönliche, intime oder belastende Themen. Bei digitalen Diensten lässt sich nie vollständig ausschließen, dass es technische Fehler, Datenlecks oder rechtliche Ausnahmesituationen gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem ist für Nutzerinnen und Nutzer nicht immer transparent, wie lange bestimmte Daten tatsächlich gespeichert bleiben oder wann sicherheitsbezogene Prüfungen greifen. Das heißt nicht, dass morgen deine Chats öffentlich sind, aber wenn du sehr private Informationen in ein technisches System eingibst, gibst du ein Stück Kontrolle darüber ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders heikel sind deshalb:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>echte Namen, Adressen oder Telefonnummern</li>



<li>Gesundheitsdaten, Diagnosen oder Medikamente</li>



<li>sehr intime Beziehungsthemen</li>



<li>private Informationen über Kinder, Partner:innen, Freund:innen oder Kollegen</li>



<li>hochgeladene Dokumente, Screenshots oder Nachrichten anderer Menschen</li>



<li>geteilte Chat-Links mit persönlichen Inhalten</li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote has-background is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="background-color:#eef3f5">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig:</strong>&nbsp;Das größte Risiko ist nicht, dass sofort etwas Schlimmes passiert. Das Risiko ist, dass du mit der Zeit mehr preisgibst, als du später noch kontrollieren kannst. Deshalb gilt: Je intimer das Thema, desto weniger echte Details gehören (langfristig und dauerhaft) in den Chat.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: ChatGPT nutzen, aber bewusst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">ChatGPT kann ein hilfreiches Werkzeug sein, wenn du Gedanken sortieren, persönliche Themen reflektieren oder einen ersten Abstand zu einer Situation bekommen möchtest. Gerade deshalb ist es wichtig, nicht alles ungefiltert in einen einzigen Account zu schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je privater das Thema ist, desto vorsichtiger solltest du mit echten Daten sein. Eine neutrale E-Mail-Adresse, ausgeschaltetes Training, bewusste Erinnerung, temporäre Chats für sensible Themen und regelmäßiges Aufräumen helfen dabei, mehr Kontrolle zu behalten.</p>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Leserinnenfrage: Was ist mit Coaching mit Claude oder Perplexity?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die gleichen Grundregeln gelten auch für Claude, Perplexity und andere KI-Tools: Je persönlicher ein Thema ist, desto vorsichtiger sollte man mit echten Namen, Orten, Diagnosen, Arbeitgebern oder anderen identifizierbaren Details sein. Wir haben Coaching- und Reflexionsfragen mit Claude und Perplexity ausprobiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Perplexity</strong> würden wir für Coaching-Themen eher nicht empfehlen. Das Tool ist stärker als Recherche- und Antwortmaschine gebaut. Schon bei kleineren persönlichen Fragen wird man dort oft recht schnell an professionelle Hilfe oder Therapeut:innen verwiesen. Das ist in manchen Fällen sinnvoll, macht es für einfache Selbstreflexion aber weniger passend.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Claude</strong> kann für persönliche Reflexion funktionieren, bleibt aus unserer Erfahrung aber nicht immer differenziert genug. Wie sich ChatGPT, Claude und Perplexity als Coaching-Tools unterscheiden, schauen wir uns in Kürze noch in einem eigenen Artikel genauer an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Eindruck ist: ChatGPT eignet sich für solche Gespräche aktuell am ehesten, weil es den Gesprächsverlauf und vorhandenes Hintergrundwissen direkter einbezieht. Trotzdem gilt auch hier: Je intimer ein Thema ist, desto weniger konkrete persönliche Daten sollten in irgendeinem KI-Tool landen.</p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Könnte dich auch interessieren</h3>



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<li><a href="https://happynothappy.de/bild-ohne-erlaubnis-verwendet/" data-type="post" data-id="54350">Dein Gesicht, dein Bild, dein Kommentar – Wer darf das verwenden?</a></li>



<li><a href="https://happynothappy.de/coaching-ausbildung-nicht-mehr-sinnvoll/" data-type="post" data-id="48964">Traumberuf Coach? Warum sich eine Ausbildung nicht mehr lohnt</a></li>
</ul>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
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		<title>10 Jahre Energiearbeit, 10.000 Euro &#8211; und nichts hat sich verändert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 13:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://happynothappy.de/?p=54665</guid>

					<description><![CDATA[Der folgende Erfahrungsbericht wurde uns zur Veröffentlichung zugesandt. &#8222;Ich bin kürzlich auf euer Magazin gestoßen und habe mich in vielem wiedergefunden. Es hat mich dazu gebracht, meine eigene Geschichte einmal aufzuschreiben, vielleicht hilft sie anderen weiter. Vor etwa zehn Jahren hatte ich das Gefühl, dass in meinem Leben vieles nicht richtig läuft. Ich war beruflich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Der folgende Erfahrungsbericht wurde uns zur Veröffentlichung zugesandt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich bin kürzlich auf euer Magazin gestoßen und habe mich in vielem wiedergefunden. Es hat mich dazu gebracht, meine eigene Geschichte einmal aufzuschreiben, vielleicht hilft sie anderen weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor etwa zehn Jahren hatte ich das Gefühl, dass in meinem Leben vieles nicht richtig läuft. Ich war beruflich unzufrieden, hatte keine klare Richtung und auch privat lief es nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich hatte das Gefühl, dass die Zeit läuft und läuft und ich irgendwie nicht ankomme – weder im Job noch in Beziehungen noch insgesamt in meinem Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wollte ich verändern. Ich wollte verstehen, woran es liegt und wie ich da rauskomme. Coaching hatte ich ausprobiert, half aber nicht weiter, weshalb ich über eine Bekannte bei einer Frau gelandet bin, die telefonisch Energiearbeit anbot. Sie gab mir das Gefühl, „in mich reinschauen“ und gleichzeitig Blockaden und andere Themen auflösen zu können, und damit auch Antworten auf meine Fragen zu finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sagte, es sei besser und viel schneller als in einer Psychotherapie, weil ich meine Probleme nicht erklären müsse, sondern sie meine Themen direkt sehen und bearbeiten könne. Die Gespräche verliefen von der Struktur meist ähnlich. Ich sagte, wie es mir ging und wo es hakte, die Anbieterin &#8222;arbeitete dann energetisch an meinem System&#8220;. Mal war es ein blockiertes Chakra, mal fehlte mir Erdung, mal schien ich energetisch nicht richtig ausgerichtet.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Am Ende jeder Sitzung hatte ich auch tatsächlich oft das Gefühl, dass es mir besser ging. Ich war irgendwie beruhigt und hatte wieder Hoffnung. Das lag rückblickend allerdings vor allem daran, dass mir stets Sätze gesagt wurden wie „<em>Das kommt bald</em>“, „<em>Wir sind dran</em>“, „<em>Sie sind schon auf dem richtigen Weg</em>“, &#8222;<em>Das braucht noch etwas Zeit</em>&#8220; oder „<em>Das wird erst funktionieren, wenn dies oder jenes geklärt ist</em>“.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Und das habe ich über viele Jahre geglaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir war lange nicht klar, dass es eigentlich immer die gleiche Dynamik hatte: Nach den Telefonaten gab es dieses kurzfristige Gefühl von Erleichterung und gleichzeitig die Hoffnung, dass sich jetzt wirklich etwas verändert. Aber dieses Gefühl hat nie lange gehalten. Es war eher wie ein Bumerang: kurz besser, dann nach einiger Zeit wieder genau da, wo ich vorher war. So kam es, dass ich immer wieder das Gefühl hatte, mit ihr telefonieren zu müssen. Etwa einmal im Monat. Manchmal auch häufiger, wenn es mir gerade nicht gut ging. Sie hatte schließlich immer ein (kostenpflichtiges) Ohr für mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich es heute überschlage, komme ich dabei auf ungefähr zehn Jahre und rund 10.000 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nachhinein bin ich froh, dass sie dann die Preise plötzlich stark erhöht hat und ein einstündiges Telefonat 120 Euro kostete. Da habe ich mich ernsthaft gefragt, ob ich das wirklich noch brauchte. Etwa zur gleichen Zeit kam hinzu, dass ich während des Gesprächs oft so eine Art Mausklicken im Hintergrund hörte und dachte &#8222;Macht sie für diesen hohen Preis etwa gerade nebenbei noch etwas anderes?&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann habe ich aufgehört.<br>Und erst danach habe ich hinterfragt, was sich in dieser Zeit eigentlich verändert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ehrliche Antwort ist: nichts von dem, was ich mir erhofft hatte. Weder beruflich noch privat ist irgendetwas von dem eingetreten, woran wir all die Jahre &#8222;gearbeitet&#8220; hatten. Ironischerweise arbeite ich heute sogar in einem Bereich, zu dem sie mir damals auf Nachfrage sagte, das sei in meinem „System“ nicht vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich heute noch schwerer finde als das Geld, ist die Zeit, die ich verloren habe. Ich habe zehn Jahre meines Lebens damit verbracht, darauf zu warten, dass jemand anderes meine Probleme löst und sich dadurch etwas verändert – anstatt selbst etwas zu verändern. Damals hat sich das alles stimmig angefühlt, weil ich dachte „<em>Ich mach ja was</em>“. Heute sehe ich, wie passiv ich in dieser Zeit war. Und das macht mich im Nachhinein wütend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute würde ich sagen: Ich habe nicht nur unnötig viel Geld ausgegeben, sondern ich habe vor allem sehr viel Zeit verloren, in der ich vieles hätte selbst aktiv angehen können.&#8220;</p>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-background" style="background-color:#eaeff2">Einschätzung der Redaktion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahrungen wie diese begegnen uns immer wieder. Auch die geschilderte Abhängigkeit, die daraus entstehen kann, ist kein ungewöhnliches Phänomen, sondern psychologisch nachvollziehbar. Viele Menschen suchen Unterstützung in einer schwierigen Lebensphase und erleben Angebote wie diese zunächst als entlastend. Zuhören, Bestätigung und Hoffnung können sich im Moment hilfreich anfühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Problematisch wird es jedoch, wenn diese kurzfristige Entlastung mit dem Eindruck verbunden wird, jemand könne innere Themen, Blockaden oder Lebensprobleme „sehen“ und energetisch lösen, ohne dass wirklich konkrete Schritte im Alltag folgen. Dann kann das Gefühl entstehen, es passiere bereits etwas, obwohl sich in Wirklichkeit nichts nachhaltig verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mechanismus, der dabei eine Rolle spielt, ist der sogenannte&nbsp;<strong><a href="https://thedecisionlab.com/biases/the-sunk-cost-fallacy" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Sunk-Cost-Effekt</a></strong> (Effekt der versunkenen Kosten). Gemeint ist damit, dass es Menschen schwerfällt, etwas zu beenden, in das sie bereits viel Zeit, Geld oder Hoffnung investiert haben. Gerade wenn immer wieder gesagt wird, es brauche nur noch etwas Zeit oder man sei „auf dem richtigen Weg“, kann der Ausstieg schwerer werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auffällig bei diesem Erfahrungsbericht ist für uns auch die Verschiebung in eine passive Rolle: Die Lösung soll nicht durch eigenes Handeln entstehen, sondern durch eine andere Person, die angeblich im Inneren etwas erkennt oder löst. Diese Verschiebung ist in <a href="https://happynothappy.de/esoterik/" data-type="category" data-id="22">esoterischen Angeboten</a> häufig zu beobachten: Probleme werden nicht konkret bearbeitet, sondern z. B. als innere, energetische Blockaden gedeutet, die von außen gelöst werden sollen. Das kann kurzfristig beruhigen, führt aber nicht automatisch zu realer Veränderung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Für sogenannte „Energieübertragungen“ existiert kein wissenschaftlicher Nachweis ihrer Wirkung, weder allgemein noch im Zusammenhang mit psychischen Belastungen.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig:</strong>&nbsp;Wenn es um psychische Belastungen, Beziehungsmuster, anhaltende Krisen oder tieferliegende Konflikte geht, <strong>ersetzen energetische Angebote keine Psychotherapie oder qualifizierte Beratung</strong>. Gerade dann sollte Unterstützung nicht auf Versprechen beruhen, sondern auf einem fachlich verantwortbaren Rahmen.</p>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Transparenzhinweis: Dieser Erfahrungsbericht wurde von uns zur Veröffentlichung vollständig anonymisiert. Alle persönlichen Angaben wurden zum Schutz der betroffenen Person entfernt oder verändert.</em></p>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erfahrungsbericht: <a href="https://happynothappy.de/esoterikmesse-tarotkarten/">Vom Tarotkarten-Stand zur „Traumaheilung“ per Telefon</a></li>



<li>Erfahrungsbericht: <a href="https://happynothappy.de/spirituelle-beratung-fremdgehen/" data-type="post" data-id="51873">Spirituelle Beratung: Kann jemand sehen, ob mein Partner fremdgeht?</a></li>



<li><a href="https://happynothappy.de/frauen-und-moderne-spiritualitaet-kritik/" data-type="post" data-id="47953">Channeling – Warum Botschaften aus der geistigen Welt so problematisch sind</a></li>



<li><a href="https://happynothappy.de/heilung-als-geschaeft-spiritualitaet/" data-type="post" data-id="52365">Dürfen dir spirituelle Coaches „Heilung“ anbieten?</a></li>



<li><a href="https://happynothappy.de/astrologie-glaube-vs-wissenschaft/">Warum&nbsp;Astrologie immer das Gleiche erzählt – und trotzdem so beliebt bleibt</a></li>



<li><a href="https://happynothappy.de/kritische-dokus-spiritualitaet-esoterik-coaching/" data-type="post" data-id="51924">7 Dokus, die Spiritualität, Esoterik &amp; Coaches hinterfragen</a></li>



<li>ScienceDirect: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/0749597885900494" target="_blank" rel="noopener">The psychology of sunk cost</a></li>
</ul>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>7 Dokus, die Spiritualität, Esoterik &#038; Coaches hinterfragen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 12:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderne Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Coaches]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kurse]]></category>
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					<description><![CDATA[Was passiert wirklich hinter den inspirierenden Posts, den erfolgreichen Coaches und den spirituellen Angeboten? Diese Videos geben unterschiedliche Antworten: Manche zeigen, wie das Geschäft funktioniert, andere erklären psychologische Mechanismen oder prüfen wissenschaftliche Behauptungen. Einige sind investigativ recherchiert, andere persönlich erzählt. Zusammen machen sie sichtbar, wie vielfältig und komplex die Welt von Manifestation, Coaching und Esoterik [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Was passiert wirklich hinter den inspirierenden Posts, den erfolgreichen Coaches und den spirituellen Angeboten? Diese Videos geben unterschiedliche Antworten: Manche zeigen, wie das Geschäft funktioniert, andere erklären psychologische Mechanismen oder prüfen wissenschaftliche Behauptungen. Einige sind investigativ recherchiert, andere persönlich erzählt. Zusammen machen sie sichtbar, wie vielfältig und komplex die Welt von Manifestation, Coaching und Esoterik ist – und wo es kritisch wird..</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Im Sog der Coaching-Szene</h2>



<iframe width="800" height="450" frameborder="0" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube-nocookie.com/embed/d_Ldq73n4AI" consent-required="51947" consent-by="services" consent-id="51948" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;84641bd32aed1d58b2fd6adb6fbf7af7&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;f9bf11775b5d32c62165a15d610ac4f5&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/happynothappy.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/84641bd32aed1d58b2fd6adb6fbf7af7-f9bf11775b5d32c62165a15d610ac4f5.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Im Sog der Coaching-Szene | Die Spur&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.25}"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Die ZDF-Dokumentation zeigt, was hinter den Kulissen der Coaching-Industrie passiert: Wie Menschen mit fragwürdigen Methoden und teuren Programmen emotional abhängig gemacht werden. Eine Teilnehmerin berichtet anonym über verstörende Übungen in einem Live-Seminar von Tobias Beck. Charlotte M. Raven, Autorin von &#8222;Nicht noch ein Coaching-Buch&#8220;, erklärt die Mechanismen: Manipulation, Druck und die harten Geschäftsstrukturen hinter spirituellen Versprechen. Außerdem: Robert Gladitz und das &#8222;Thrive Village&#8220; – hohe Summen über Crowdfunding gesammelt, in undurchsichtige Strukturen gelenkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Gefährliches Wunschdenken? Der Hype um Manifestation</h2>



<iframe width="800" height="450" frameborder="0" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube-nocookie.com/embed/KxKEkDsi0aQ?si=HlbWytlqBmxFJe4G" consent-required="51947" consent-by="services" consent-id="51948" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;824c0753d38afb8844f9a8a85d307bd5&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;3be0a6b6a56f0d616958bb87107b90cc&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/happynothappy.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/824c0753d38afb8844f9a8a85d307bd5-3be0a6b6a56f0d616958bb87107b90cc.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Gef\u00e4hrliches Wunschdenken? Der Hype um Manifestation&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.25}"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Reportage zeigt ein Rechercheteam den Hype um Manifestation am Beispiel der Coachin Laura Malina Seiler. Eine ehemalige Kursteilnehmerin und eine frühere Mitarbeiterin berichten anonym von ihren Erfahrungen. Auf die Interviewanfrage des Senders reagiert nicht die Coachin selbst, sondern ihre Anwaltskanzlei, die in einer Stellungnahme schreibt, die Kritik stamme von „einer unzufriedenen Kursteilnehmerin, die Laura Seiler offenkundig schaden möchte&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film macht den Widerspruch deutlich zwischen der nach außen getragenen Positivität und dem schwierigen Umgang mit Kritik. Expertinnen und die Verbraucherzentrale warnen vor den psychischen Risiken solcher Programme, in denen Verantwortung und Schuld häufig den Teilnehmenden zugeschoben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Wenn Spiritualität und Life-Coaching zum Scam wird</h2>



<iframe width="800" height="450" frameborder="0" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube-nocookie.com/embed/8kGJXINzEFU?si=C4nPWAZL9kCSN5Di" consent-required="51947" consent-by="services" consent-id="51948" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;c0ff22ee58adbb771d0fb3a0d0bd54c4&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;d780f474ade60d7201f662df3f279ec1&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/happynothappy.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/c0ff22ee58adbb771d0fb3a0d0bd54c4-d780f474ade60d7201f662df3f279ec1.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Wenn Spiritualit\u00e4t und Life-Coaching zum Scam wird&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.25}"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Spiritualität und Life-Coaching sind längst ein milliardenschweres Business geworden. Die YouTuberin Desy stellt in ihrem 22-minütigen Beitrag die Frage: „Geht es hier noch um Heilung oder darum, aus der Sehnsucht anderer möglichst viel Profit zu schlagen?&#8220; Sie beleuchtet Persönlichkeiten wie Rafael Bettencourt, Laura Malina Seiler, Tobias Beck, Jürgen Höller und Maxim Mankevich. Reinschauen lohnt sich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Reich durch Affirmationen &#8211; Die Money-Machine der Coaches</h2>



<iframe width="800" height="450" frameborder="0" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube-nocookie.com/embed/EvLeIAWwodU?si=n0tkgSQS8rpfWxji" consent-required="51947" consent-by="services" consent-id="51948" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;27931945439a0bc2ba23ff352335f024&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;0c4fcf92cddb340caab3e12aefaf5a08&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/happynothappy.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/27931945439a0bc2ba23ff352335f024-0c4fcf92cddb340caab3e12aefaf5a08.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Reich durch Affirmationen - Die Money-Machine der Coaches&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.25}"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im Videoessay der YouTuberin Mirellativegal geht es um bekannte Life-Coaches, denen sie immer wieder auf Social Media begegnet ist. Sie hinterfragt, was hinter den Programmen dieser Menschen steckt, die auf Instagram das perfekte Leben inszenieren – und warum das eine echte Geldmaschine ist. Im Fokus: Laura Malina Seiler und ihre „Rise Up and Shine&#8220;-Online-Kurse. Außerdem kommen Dirk Kreuter, Bahar Yilmaz und Thorsten Kreutz vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Ist Esoterik gefährlich?</h2>



<iframe width="800" height="450" frameborder="0" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube-nocookie.com/embed/Q58FZs_xVFw?si=cWkflCk9TY3-4NyO" consent-required="51947" consent-by="services" consent-id="51948" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;79dc1c98bf8111ebcc5b8bff538cbb4b&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;f1bc357344f179670184be8671d21bb5&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/happynothappy.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/79dc1c98bf8111ebcc5b8bff538cbb4b-f1bc357344f179670184be8671d21bb5.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Ist Esoterik gef\u00e4hrlich? | Agree to Disagree! | ARTE&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.25}"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser ARTE-Doku spricht Moderator Bertolt Meyer mit der Sozialwissenschaftlerin Nora Pösl und dem Religionswissenschaftler Wouter Hanegraaff über Chancen und Risiken esoterischer Weltbilder. Pösl sieht Nähe zu Verschwörungsdenken, Hanegraaff betrachtet <a href="https://happynothappy.de/esoterik/" data-type="category" data-id="22">Esoterik</a> als harmlose individuelle Sinnsuche. Der Film zeigt, wie unterschiedlich Esoterik wahrgenommen wird, und fragt, wo persönliche Freiheit endet und problematische Einflussnahme beginnt. Ein Besuch auf dem „Lebensfreude Festival&#8220; in Travemünde macht deutlich, wie groß der Markt für spirituelle Produkte geworden ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Die absurden Thesen der Esoterik: Quantenphysikerin reagiert</h2>



<iframe width="800" height="450" frameborder="0" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube-nocookie.com/embed/vAk07GDJ6yg?si=Uad3hFO36faE-miU" consent-required="51947" consent-by="services" consent-id="51948" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;b5841e8a9e796086b561d8ea6bf7d6fd&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;c6d56fdaab43c4428eca138cd9be2002&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/happynothappy.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/b5841e8a9e796086b561d8ea6bf7d6fd-c6d56fdaab43c4428eca138cd9be2002.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Die absurden Thesen der Esoterik | Quantenphysikerin reagiert&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.25}"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Auf seinem YouTube-Kanal nimmt Doktor Whatson pseudowissenschaftliche Behauptungen aus der Esoterik unter die Lupe. Gemeinsam mit Dr. Sabrina Patsch, promovierte Physikerin und Wissenschaftsjournalistin, prüft er, ob <a href="https://happynothappy.de/manifestation-funktioniert-nicht/" data-type="post" data-id="48210">Manifestieren</a> wirklich etwas mit Quantenphysik zu tun hat. Anhand populärer Social-Media-Videos zeigt die Expertin, wie physikalische Begriffe wie Energie, Schwingung oder Feld verfälscht werden, um spirituelle Theorien glaubwürdig erscheinen zu lassen – und woran man solche Fehldeutungen erkennt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Undercover in der Esoterik-Szene: Zwischen Heilungsversprechen und Abzocke&nbsp;</h2>



<iframe width="800" height="450" frameborder="0" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube-nocookie.com/embed/S7yBoTqLyHE?si=_jv-q65_QF-LAdbJ" consent-required="51947" consent-by="services" consent-id="51948" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;0a970ffc4d0c7ec586e61f4abcd72011&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;8726de081b8b30f42314aab0d86dec4f&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/happynothappy.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/0a970ffc4d0c7ec586e61f4abcd72011-8726de081b8b30f42314aab0d86dec4f.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Undercover in der Esoterik-Szene: Zwischen Heilungsversprechen und Abzocke | EXTRA \u2013 Das Magazin&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.25}"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Für das RTL-Format EXTRA Das Magazin taucht Reporter Sascha Winkel monatelang in die Esoterik-Szene ein. Er nimmt an Beratungen, Sitzungen und Ritualen teil, um zu verstehen, wie Menschen in Abhängigkeit geraten können. Die Reportage ist stellenweise reißerisch gestaltet, zeigt aber deutlich, welche psychologischen Strategien in dieser Branche wirken. Mit Unterstützung der Sekten-Information NRW ordnet Winkel seine Erfahrungen ein: von der Identifizierung vermeintlicher Probleme über emotionale Manipulation bis zur Vertiefung der Abhängigkeit.</p>



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<li><a href="https://happynothappy.de/karma-namaste-om-kritik/" data-type="post" data-id="739">Karma, Namaste &amp; Om – Warum sie nicht in unseren Alltag gehören</a></li>



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</ul>



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			</item>
		<item>
		<title>Vom Tarotkarten-Stand zur &#8222;Traumaheilung&#8220; per Telefon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 14:32:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.happynothappy.org/?p=48873</guid>

					<description><![CDATA[Der folgende Erfahrungsbericht wurde uns zur Veröffentlichung zugesandt. An einem Wochenende habe ich die Messe „Spiritualität &#38; Heilen“ besucht, das ist eine Veranstaltung mit zahlreichen Ständen und Vorträgen rund um Esoterik, Spiritualität und alternative Heilmethoden.Dort fiel mir ein kleiner Stand auf, an dem eine ältere Dame Kartenlegen anbot. 15 Minuten für 10 Euro, das klang [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Der folgende Erfahrungsbericht wurde uns zur Veröffentlichung zugesandt.</em></p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">An einem Wochenende habe ich die Messe „Spiritualität &amp; Heilen“ besucht, das ist eine Veranstaltung mit zahlreichen Ständen und Vorträgen rund um Esoterik, Spiritualität und alternative Heilmethoden.Dort fiel mir ein kleiner Stand auf, an dem eine ältere Dame Kartenlegen anbot. 15 Minuten für 10 Euro, das klang für einen ersten Eindruck spannend. Sie legte die Tarotkarten aus und begann sofort mit einer Art Lesung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ab diesem Moment ging alles extrem schnell.</strong> So schnell, dass ich es erst im Nachhinein richtig einordnen konnte. Nach nicht einmal zwei Minuten sagte sie mir, sie könne <strong>zwei traumatische Ereignisse</strong> in meinem Leben erkennen: im 19. und im 31. Lebensjahr. Das hat mich in dem Moment echt getroffen, weil es tatsächlich zwei sehr schwere Jahre für mich waren. Danach folgten noch einige weitere Aussagen. Einiges passte irgendwie, anderes hätte wahrscheinlich auch auf andere Menschen zutreffen können. Und dann meinte sie plötzlich, ich hätte <strong>einen Mangel an Zink, Selen und Mangan</strong>, den ich unbedingt ausgleichen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Zeit ihrer Kurzberatung schnell verstrichen war und weitere Kundinnen warteten, schlug sie mir eine <strong>energetische Traumaheilung</strong> vor: fünf Termine, jeweils eine Stunde pro Woche, für insgesamt 160 Euro. Das klang machbar und ich war neugierig. Dann folgte ein merkwürdiger Moment: Bevor ich mich verabschiedete, holte sie ein Set mit etwa zwanzig Gold- und Silber-Ringen hervor. Damit die Energieübertragung wirksam werden könne, müsse ich noch <strong>einen Ring für 40 Euro</strong> kaufen. Den müsste ich ab sofort täglich tragen, er würde die Energie über diese Zeit dauerhaft weitergeben. Ich hatte mich ja schon darauf eingestellt, also gab ich ihr das Geld und nahm einen Ring mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Sitzung war telefonisch, genauer gesagt verlief sie zehn Minuten, in der sie mir den Ablauf dieser und der nächsten Sitzungen erklärte. <strong>Den Rest würde sie ohne Telefonat fortsetzen.</strong> Ich fragte, ob wir nicht jeweils über die gesamte Zeit telefonieren könnten. Sie lehnte es ab, erklärte, dass sie „so komische Geräusche“ von sich geben würde und ich diese sicher nicht hören wolle. Ich solle einfach nur zur verabredeten Zeit die eine Stunde lang ruhig sitzen und die Beine nicht übereinanderschlagen, damit die Energie besser fließen könne. Alles andere würde sie <strong>per Energietransfer</strong> machen. Außer diese zehn Minuten Instruktion habe ich nichts mehr von ihr gehört.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Gespürt habe ich rein gar nichts. Verändert hat sich ebenfalls nichts. Am Ende habe ich insgesamt 210 Euro bezahlt und einen einfachen Ring erhalten, der mir im Nachhinein wie ein billiger Trick vorkam, um mich bei der Stange zu halten.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ach ja, wegen des angeblichen Nährstoff-Mangels habe ich bei meinem Arzt extra ein neues Blutbild anfertigen lassen: Ein Mangel lag, wenig überraschend, nicht vor.</p>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-background" style="background-color:#eaeff2">Einschätzung der Redaktion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Erfahrungsbericht zeigt deutlich, wie schnell <a href="https://happynothappy.de/esoterik/" data-type="category" data-id="22">esoterische Angebote</a> wie Tarotkarten-Legen in hochsensible psychische Bereiche vordringen, und das ohne jede fachliche Qualifikation. Was als harmloses Kartenlegen beginnt, überschreitet innerhalb weniger Minuten klare therapeutische Grenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Punkte sind hierbei besonders auffällig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohes Tempo der Beratung:</strong> Die schnelle Diagnose und Lösungsvorschläge lassen kaum Raum für Fragen oder kritisches Nachdenken. Das Tempo wird gezielt eingesetzt, um Entscheidungen zu beschleunigen. In der Verkaufspsychologie nennt man <a href="https://www.psychologytoday.com/us/blog/addiction-and-recovery/202003/the-covert-tactics-of-manipulators" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">High-Pressure-Tactic</a>.</li>



<li><strong>Gestaffeltes Angebot:</strong>&nbsp;Erst das günstige Einstiegsangebot, dann der kostenpflichtige Ring und schließlich die mehrwöchigen Sitzungen. So entsteht der Eindruck moderater Ausgaben, die sich am Ende aber summieren. In der Verkaufspsychologie nennt man das eine Foot-in-the-door-Technik: Ein kleiner Einstieg erleichtert spätere größere Zusagen.</li>



<li><strong>Psychologische Bindung durch den Ring:</strong> Der Ring dient nicht nur als angeblicher Energieverstärker, sondern vor allem dazu, eine erste Investition zu schaffen. Wer bereits bezahlt hat, wird auch das &#8222;Energie-Paket&#8220; nicht mehr absagen. Ein typisches Muster, das man <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eskalierendes_Commitment" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">eskalierendes Commitment</a> nennt: Wer einmal investiert hat, bricht seltener ab.</li>



<li><strong><strong>Verstärkung der Glaubwürdigkeit durch persönliche Treffer</strong>:</strong>&nbsp;Die Nennung von zwei Lebensjahren mit angeblichen Traumata ist auffällig. Ob Zufall oder Hellsichtigkeit, solche Treffer verstärken das Vertrauen in die Beratung deutlich. Hierbei handelt es sich um den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Barnum-Effekt</a>: allgemein gehaltene Aussagen wirken überraschend präzise und werden deshalb als ‚treffsicher‘ wahrgenommen</li>



<li><strong>Fernbehandlung ohne Begleitung:</strong>&nbsp;Die Durchführung der Energieübertragung ohne jeden persönlichen Kontakt oder wenigstens begleitendes Gespräch ist äußerst fragwürdig. Der Wunsch der Kundin nach einem Telefonat wurde abgelehnt, was den unseriösen Eindruck verstärkt.</li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Für sogenannte „Energieübertragungen“ existiert kein wissenschaftlicher Nachweis ihrer Wirkung, weder allgemein noch im Zusammenhang mit psychischen Belastungen.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Die Behandlung traumatischer Erfahrungen gehört <strong>ausschließlich in die Hände von qualifizierten Psychotherapeut:innen</strong>! Selbst wenn alternative Methoden möglicherweise Wirkung zeigen könnten, ist es unverantwortlich, eine solche Behandlung ohne persönliche Begleitung durchzuführen. Menschen in einer verletzlichen Situation dürfen nicht allein gelassen werden, da sie ohne fachliche Unterstützung belastende Reaktionen möglicherweise nicht auffangen können.</p>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Transparenzhinweis: Dieser Erfahrungsbericht wurde von uns zur Veröffentlichung vollständig anonymisiert. Alle persönlichen Angaben wurden zum Schutz der betroffenen Person entfernt oder verändert.</em></p>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</ul>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Spirituelle Beratung: Kann jemand sehen, ob mein Partner fremdgeht?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 11:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://happynothappy.de/?p=51873</guid>

					<description><![CDATA[Der folgende Erfahrungsbericht wurde uns zur Veröffentlichung zugesandt. &#8222;In meiner Beziehung hatte ich schon länger, ehrlich gesagt von Anfang an, ein ungutes Bauchgefühl, was die Treue meines Partners anging. Er hat alle Nachfragen diesbezüglich stets abgestritten, für merkwürdige Situationen immer eine mehr oder weniger passende Erklärung parat gehabt und mir irgendwann sogar eine extreme Eifersucht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Der folgende Erfahrungsbericht wurde uns zur Veröffentlichung zugesandt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In meiner Beziehung hatte ich schon länger, ehrlich gesagt von Anfang an, ein ungutes Bauchgefühl, was die Treue meines Partners anging. Er hat alle Nachfragen diesbezüglich stets abgestritten, für merkwürdige Situationen immer eine mehr oder weniger passende Erklärung parat gehabt und mir irgendwann sogar eine extreme Eifersucht und zuletzt sogar Verfolgungswahn unterstellt. Das Nachfragen habe ich dann irgendwann eingestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte ihn nicht kontrollieren, aber dieses ungute Gefühl, dass er mir gegenüber nicht ehrlich ist, hat mich einfach nicht losgelassen. Schon seit einiger Zeit nahm ich eine spirituelle Beratung bei einer Frau in Anspruch, der ich grundsätzlich offen gegenüberstand. Sie vermittelte mir das Gefühl, hellsichtig zu sein und die Energiefelder anderer Menschen sehen zu können, sogar von Menschen aus meinem persönlichen Umfeld. In meiner Unsicherheit entschloss ich mich schließlich, sie direkt zu fragen, ob sie spüren könne, ob mein Partner mich betrügt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die einstündige telefonische Beratung kostete 120 Euro. Zwar sprachen wir auch über andere Themen, doch für mich stand diese eine konkrete Frage klar im Mittelpunkt. Sie schaute, wie sie es mir erklärte, energetisch bei ihm rein und sagte mir dann ganz klar: „Nein, ich sehe da nichts. Keine anderen Frauen. Ihr Partner ist treu.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das beruhigte mich zunächst ein wenig, aber mein Bauchgefühl blieb. Es ließ mich einfach nicht los. Also beschloss ich, noch eine zweite Meinung einzuholen, diesmal bei einer anderen Beraterin. In einem kostenlosen, etwa 15-minütigen Telefongespräch fragte ich sie, ob sie das energetisch einschätzen könne. Sie bejahte das, und so buchte ich einen Termin bei ihr vor Ort in ihren Räumlichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese einstündige Beratung kostete 80 Euro, bar, ohne Quittung. Auch hier bekam ich dieselbe Antwort: „Nein, da ist absolut nichts.“ Es handele sich vielmehr um eine Projektion meiner eigenen sexuellen Wünsche und Fantasien. Das konnte ich so zwar nicht bestätigen, aber ich ließ es einfach mal so stehen. Das komische Bauchgefühl war natürlich weiterhin da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Monate später kam dann durch einen Zufall die Wahrheit ans Licht. Ein Bekannter, der mit meinem Partner und mir befreundet war und dem ich anvertraute, wie sehr mich diese Unsicherheit belastete, sagte mir schließlich, dass mein Partner in den zwei gemeinsamen Jahren tatsächlich immer wieder fremdgegangen war. Mit wechselnden Frauen, die er sogar in unser gemeinsames Zuhause – und somit unser Bett einlud, wenn ich beruflich unterwegs war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Konfrontation hat mein Partner es zwar nicht zugegeben, aber auch nicht bestritten, weshalb ich schließlich die Entscheidung traf, mich zu trennen. Am Ende war vielleicht die wichtigste Erkenntnis, dass ich mir selbst hätte vertrauen und glauben sollen.&#8220;</p>



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<h2 class="wp-block-heading has-background" style="background-color:#eaeff2">Einschätzung der Redaktion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ratsuchende hatte von Beginn an ein deutliches Bauchgefühl, das sowohl vom Partner als auch von den Beraterinnen wiederholt infrage gestellt wurde. Sei es durch Schuldzuweisungen oder pauschale psychologische Deutungen. Ihre Intuition wurde dadurch nicht nur ignoriert, sondern aktiv abgewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Beraterinnen gaben an, ohne Wissen oder Zustimmung des Partners in dessen Energiefeld blicken zu können. Selbst wenn jemand tatsächlich über solche Fähigkeiten verfügen sollte, bleibt ein derartiger Zugriff auf die Privatsphäre Dritter ein klarer ethischer Grenzverstoß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders kritisch ist die absolute Sicherheit, mit der die Aussagen getroffen wurden. In einer emotional aufgeladenen Situation wurde eine klare Antwort präsentiert. Ohne jede Relativierung oder Hinweis auf mögliche Grenzen der Methode. Die Tatsache, dass beide Einschätzungen falsch waren, wirft grundlegende Fragen zur Verantwortung solcher Angebote auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Partnerschaft können Zweifel an der Ehrlichkeit des anderen sehr belastend sein. Wer sich mit seiner Unsicherheit allein gelassen fühlt, findet Unterstützung bei professionellen Beratungsstellen – etwa bei der anonymen und kostenfreien <a href="https://www.telefonseelsorge.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Telefonseelsorge</a>. Wenn der Druck dauerhaft hoch ist oder das Gedankenkarussell nicht mehr zur Ruhe kommt, kann auch eine <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/psychotherapeutische-sprechstunde/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Psychotherapeutische Sprechstunde</a> hilfreich sein. Sie bietet eine kassenärztlich zugelassene, niedrigschwellige Erstberatung bei psychischen Belastungen und kann direkt ohne Überweisung in Anspruch genommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig zu wissen</strong>: Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass energetische Lesungen, Hellsichtigkeit oder andere <a href="https://happynothappy.de/esoterik/" data-type="category" data-id="22">esoterische Praktiken</a> verlässliche Aussagen über das Verhalten Dritter ermöglichen. Solche Angebote können keine Gewissheit schaffen und riskieren, bestehende Unsicherheiten weiter zu verstärken. Auch wenn solche Angebote oft als „spirituelle Beratung“ bezeichnet werden, handelt es sich in Wahrheit um <a href="https://happynothappy.de/esoterik/" data-type="category" data-id="22">esoterische Dienstleistungen</a> – und nicht um <a href="https://happynothappy.de/echte-spiritualitaet/" data-type="category" data-id="32">klassische Spiritualität</a>.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Transparenzhinweis: Dieser Erfahrungsbericht wurde von uns zur Veröffentlichung vollständig anonymisiert. Alle persönlichen Angaben wurden zum Schutz der betroffenen Person entfernt oder verändert.</em></p>
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